Solarkochen – ein Kinderspiel!
Wussten Sie schon?
Solarkochen gibt es bereits seit 1767 (es wurde von dem Franko-Schweizer Horace de Saussure erfunden). Seit einigen Jahren entwickeln Vereine und Verbände (Bolivia Inti, Solar Cookers International usw.) die Solarküche in Afrika, Südamerika und Südasien. Sie ist noch weitgehend unbekannt: Nur für 1 Prozent der Weltbevölkerung ist sie ein Begriff.
Solarkochen ist eine andere Art zu kochen. Es bedeutet, eine andere Lebensweise im Einklang mit der Natur wiederzuentdecken. Wenn die Sonne scheint, sollte man sie nutzen!
Wie kocht man mit Hilfe der Sonnenstrahlen?
Ganz einfach mit Ihren schwarzen Kochutensilien - Kochtopf, Grill, Pfanne, Wok usw.
Funktionsweise
Es gibt drei Arten des Solarkochens:
Solargrill
Der Solargrill nutzt das Prinzip der Sonnenstrahlenkonzentration. Die parabolische Form sorgt dafür, dass die gesamte Sonnenenergie auf das zuzubereitende Gericht konzentriert wird. Sie nutzen eine kostenlose, saubere Energie ohne Rauchentwicklung und CO2-Ausstoß.

Solarofen
Der Solarofen funktioniert mit Sonnenenergie. Die Strahlen konzentrieren sich im Innern des Ofens, er erwärmt sich allmählich und erhitzt Ihre Speisen. Wie bei einem herkömmlichen Ofen ist ein Vorheizen von 20 bis 30 Minuten erforderlich. Die allmählich ansteigende Temperatur ermöglicht ein schonendes Garen ohne Aufsicht.

Solarkochset
Das Kochset funktioniert mit Sonnenenergie. Dabei werden zwei Prinzipien kombiniert: Die Reflektorbleche sorgen dafür, dass die Sonnenstrahlen reflektiert und im Innern des Ofens konzentriert werden, um das Gericht zu erhitzen, und durch das Kochen im Kochbeutel wird erreicht, dass die Temperatur allmählich ansteigt, um ein optimales Garen zu gewährleisten.









